Sanie­rung des Schloss-Cafés Freiburg ist abgeschlossen

FREIBURG-WIEHRE. Das Schloss-Café auf dem Loret­t­oberg erstrahlt innen wie außen im neuen Glanz. Der Breis­gauer Katho­li­sche Religi­ons­fonds hat mehr als eine Million Euro in das denkmal­ge­schützte Gebäude inves­tiert.

Gasträume, Fassaden, Fenster, Terrassen, Außen­an­lagen, Heizung, Küche, sanitäre Anlagen, Treppen und die Betrei­ber­woh­nung — all das hat der Breis­gauer Katho­li­sche Religi­ons­fonds (BKR) als Eigen­tümer des Schloss-Cafés Freiburg in den letzten 15 Jahren bei laufenden Betrieb umfas­send sanieren lassen.

Seit 2008 steht das Gebäude gemeinsam mit der benach­barten Loret­to­ka­pelle und dem Kreuzweg aufgrund seiner baukünst­le­ri­schen beson­deren Wertig­keit und einer hohen heimat­ge­schicht­li­chen und dokumen­ta­ri­schen Bedeu­tung unter beson­derem Denkmal­schutz. Damit ist das histo­ri­sche Gebäude auf dem Loret­t­oberg in der gleichen Denkmal­ka­te­gorie wie das Freiburger Münster.

Der BKR inves­tierte insge­samt rund 1,1 Millionen Euro in die Sanie­rungen. Die Stiftung hatte das Gebäude 1995 vom Münster­fa­brik­fonds erworben, mit dem Ziel, es als Freiburger Kulturgut für die Erzdiö­zese Freiburg und als Ausflugs­ziel für die Bürger zu erhalten. „Es war dem Breis­gauer Katho­li­schen Religi­ons­fonds ein wichtiges Anliegen, dieses kultur­ge­schicht­liche Denkmal in seiner Funktion als Gaststätte in exponierter Lage zu erhalten“, so Stiftungs­vor­stand Johannes Baumgartner. „Mit der umfas­senden Sanie­rung sind alle Voraus­set­zungen für eine weitere langfris­tige Nutzung erfüllt. Damit ist auch die Wirtschaft­lich­keit, zu der wir stiftungs­recht­lich verpflichtet sind, gegeben.“ Er dankte den Archi­tekten Arne Berndt und Michael Gerspa­cher, den betei­ligten Handwerks­be­trieben, dem Betreiber des Schloss-Cafés, Antonio Fernandez, sowie den Mitar­bei­tenden der Stiftungen sehr für ihre langjäh­rige gute Arbeit.

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