Gute Zahlen bei Micronas

[image­ef­fect type=„shadowreflection” align=„alignleft” lightbox=„yes” width=„526” alt=„Der Halblei­ter­spe­zia­list hat vor allem im Automo­bil­be­reich stark zulegen können | Foto: Micronas” url=”/wp-content/uploads/2012/07/Ashampoo_Snap_2012.07.24_08h41m19s_011_.png” titleoverlay=„yes”]„Micronas blickt auf ein erfreu­li­ches erstes Halbjahr 2012 zurück. Die positive Entwick­lung des Unter­neh­mens hat sich weiter fortge­setzt“, erklärt Matthias Bopp, der Chef von Micronas. „Gewinn und Umsatz sind nicht nur deutlich gegen­über der Vorjah­res­pe­riode gestiegen, sie haben auch die von uns Anfang des Jahres abgege­benen Erwar­tungen übertroffen.“ Der konso­li­dierte Umsatz­erlös der Micronas-Gruppe belief sich in der ersten Jahres­hälfte 2012 auf  86,9 Millionen Schweizer Franken und lag damit um neun Prozent über dem ersten Halbjahr 2011.

In Euro ist der Zuwachs noch deutlicher

Währungs­be­rei­nigt – also in schwä­chelnden Euro-Zahlen ausge­drückt – beträgt das Wachstum sogar 15,1 Prozent. Micronas profi­tierte dabei nach eigenen Angaben auch vom starken Anstieg des japani­schen Yens gegen über dem Euro. Das Segment Automo­tive erwirt­schaf­tete  81,0 Millionen Franken, was einem Zuwachs von 11,6 Prozent gegen­über dem ersten Halbjahr 2011 entspricht. Währungs­be­rei­nigt – in Euro – ist der Automo­­tive-Umsatz um 17,8 Prozent gestiegen. Der Betriebs­ge­winn (Ebit) der Micronas-Gruppe stieg gegen­über der vergleich­baren Vorjah­res­pe­riode um 59,6 Prozent auf 13,1 Millionen Franken. Die Ebit-Marge erhöhte sich von 10,3 auf 15,1 Prozent.

Japani­sche Autoher­steller kommen zurück

Im Bereich Automo­tive hat sich offenbar das Wieder­erstarken der japani­schen Autoher­steller, allen voran von Toyota, für Micronas positiv ausge­wirkt, nachdem im Vorjahr die japani­sche Automo­bil­in­dus­trie unter den Nachwir­kungen des Erdbe­bens gelitten hatte. Die übrigen großen Automo­bil­märkte entwi­ckelten sich unter­schied­lich. In den ersten sechs Monaten waren in Westeu­ropa die Kfz-Verkauf­s­­zahlen im Vergleich zur Vorjah­res­pe­riode rückläufig. USA und China konnten sie hingegen deutlich zulegen. Wichtig für Micronas war auch, dass die deutschen Hersteller nach wie vor auf stabilem Niveau exportierten.

Neue Platt­form für Gassensoren

Hoffnungen verbindet das Unter­nehmen mit der im vergan­genen Halbjahr angekün­digte zweiten Genera­tion der Micronas-Gassen­­soren auf Basis der Mysens-Techno­­logie. Mit dem „GAS 86xy B” präsen­tierte Micronas eine verklei­nerte, kosten­güns­ti­gere Sensor­platt­form für zuver­läs­sige Gasmes­sungen mit nochmals reduziertem Strom­ver­brauch für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Auslas­tung in Freiburg gestiegen

Dank der positiven Entwick­lung der Nachfrage wurde die Auslas­tung in der Freiburger Chipfa­brik im ersten Halbjahr 2012 auf mehr als 80 Prozent gestei­gert, nachdem sie in der Vorjah­res­pe­riode noch 70 Prozent betragen hatte. Der Rückgang bei den Consumer-Produkten sei nunmehr durch den konti­nu­ier­li­chen Anstieg der Produkte für den Automobil- und Indus­trie­markt überkom­pen­siert. Die Kurzar­beit am Standort in Freiburg, die im ersten Halbjahr noch auf niedrigem Niveau erfor­der­lich war, wurde Ende Juni 2012 beendet.

Lage unsicher, Erwar­tungen aber positiv

Trotz der unsicheren weiteren wirtschaft­li­chen Entwick­lung gehen der Verwal­tungsrat und das Manage­ment davon aus, dass sich die globale Nachfrage nach Automo­­tive-Produkten in der zweiten Jahres­hälfte halten wird. Sie rechnen für das Gesamt­jahr 2012 mit einem Umsatz von rund 170 Millionen Franken und mit einer Ebit-Marge in der Größen­ord­nung von 15 Prozent. In Freiburg beschäf­tigt Micronas rund 800 Mitarbeiter.

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