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Mittwoch, 3. Dezember 2008 Voll Trauer und Wut und mit entsprechenden Gesichtern versammelten sich gestern Nachmittag 140 Mitarbeiter des Freiburger Telekom-Service-Centers auf dem Messegelände und nahmen schon mal Abschied von ihren Arbeitsplätzen. Manager des Telekom-Konzerns erklärten ihnen anschließend, wie die nun definitive Schließung ihres Betriebs ablaufen und was dann aus ihnen werden soll. Spätestens Ende 2009 gehen die Lichter aus. Betriebsrat und Verdi-Mann Bernhard Schaaf griff die Telekom-Spitze und die Stuttgarter Landesregierung an.
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Mittwoch, 24. September 2008 Will die Deutsche Telekom AG in Freiburg zusätzlich zur geplanten Verlagerung des Service-Centers nach Rottweil weitere Stellen abbauen? Die Freiburger Stadtverwaltung befürchtet dies. Finanzbürgermeister Otto Neideck hat offenbar entsprechende Informationen aus Stuttgart mitgebracht, vom „Runden Tisch“ der baden-württembergischen Landesregierung zur Zukunft der Telekom-Service-Center und ihrer Beschäftigten Anfang der Woche. Es gebe „ernsthafte Befürchtungen“, dass zusätzlich zum Service-Center noch weitere Teilbereiche der Telekom in Freiburg geschlossen werden könnten. Konkreteres, etwa welche oder viele Jobs auf dem Spiel stehen könnten, wisse man aber leider nicht, erklärte Rathaus-Sprecher Walter Preker auf meine Anfrage.
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Samstag, 13. September 2008 So was hatte Freiburg noch nie erlebt. Im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz kamen am Donnerstagabend die Chefs und Verantwortungsträger von knapp 40 Unternehmen aus Stadt und Region mit Vertretern von ebenso vielen sozialen Einrichtungen zusammen, um miteinander ins Geschäft zu kommen. Es war wie bei der Börse. Doch es floss kein Geld. Im Gegenteil: Geld war völlig tabu. Initiiert haben das Projekt namens „Gute Geschäfte“ christliche Unternehmer zusammen mit Caritas und Diakonischem Werk.
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Mittwoch, 3. September 2008 Seit zwei Wochen ist es offiziell: Die Deutsche Telekom AG konzentriert Standorte und verlagert deswegen Arbeitsplätze. In Freiburg sind 153 Stellen und damit rund 180 Beschäftigte betroffen. Sie sollen künftig in Rottweil arbeiten. Was in der nüchternen Sprache der Manager so lapidar klingt wie die Beschreibung eines Schachzugs, hat die direkt Betroffenen tief erschüttert. Für sie geht es um ihr ganzes Leben, so wie sie es bisher kennen. Ich habe mit drei von ihnen gesprochen.
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Donnerstag, 21. August 2008 Seit Tagen kursierten in den Medien die Schließungspläne der Deutschen Telekom AG. Das Unternehmen wolle zwei Drittel seiner Callcenter schließen. Nun steht fest: Auch für das Freiburger Callcenter kommt das Aus. Gestern bekamen die Mitarbeiter bei einer kurzfristig anberaumten Zusammenkunft gesagt, dass ihre Stellen – insgesamt 153 – bis spätestens Ende 2009 nach Rottweil verlagert werden. Das solle „die Arbeitsbedingungen optimieren“, hieß es dazu in einer E-Mail an die Belegschaft. Die jedoch empfindet das Vorgehen der Telekom als Hohn.
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