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    Wow, das geht!

Mindestens drei dicke Fische

Auf mindestens drei prominente Liegenschaften in Freiburgs Zentrum kommt wohl bald ein Eigentümerwechsel zu, darunter auf ein Kaufhaus mit fast 5000 Quadratmeter Nutzfläche. Makler nennen die Marktlage günstig.

Für knapp 3,6 Millionen Euro wird gegenwärtig das sogenannte Schunck-Haus an der Ecke Leopoldring/Habsburgerstraße offeriert. Eigentümer ist dem Vernehmen nach die Wiener Investment- und Immobiliengesellschaft Gutmann, Oppeker & Partner. Das stadtbildprägende Gebäude beim Siegesdenkmal (1600 Quadratmeter Nutzfläche) wurde 1826 von Christoph Arnold, einem Neffen des Architekten Friedrich Weinbrenner, für den Basler Philipp Merian errichtet, bei der Bombardierung Freiburgs 1944 aber zerstört. Wieder aufgebaut hat es das Unternehmen AEG im Jahr 1950. 1984 erwarb schließlich die Schunck-Gruppe das Eckhaus – und ließ es 1986 grundlegend sanieren. Heute haben ihren Sitz dort unter anderem ein Orthopädieschuhgeschäft, eine Anwalts- und Steuerkanzlei, zwei Gastronomiebetriebe (Jade Palace und El Paso) sowie der Club White Rabbit.

Ebenfalls zu verkaufen ist das Gebäude an der Ecke Universitätsstraße/ Niemensstraße. Die Eigentümerin, nach meinen Informationen eine Frau aus Herdern, will für das 1961 erbaute Haus mit knapp 800 Quadratmetern Nutzfäche gut 2,3 Millionen Euro. Unter anderem ist das STA-Travel-Reisebüro dort beheimatet.

Die derzeit wohl größe Immobilienofferte in der Innenstadt ist aber wohl ein „Kaufhaus in der Fußgängerzone“ mit fast 5000 Quadratmetern Nutzfläche. Zum Vergleich: Das ist fast die Hälfte der Freiburger Kaufhof-Filiale. Als Kaufpreis sind 12,5 Millionen Euro avisiert. Nach BZ-Informationen könnte es sich um die Kaiser-Joseph-Straße 244 handeln, wo bereits die jetzigen Mieter gekündigt wurden.

Der Freiburger Immobilienmakler Jan Schemmer erklärte auf Anfrage der Badischen Zeitung, der gewerbliche Immobilienmarkt in Freiburg habe sich zuletzt spürbar belebt. Die Stimmung sei zuversichtlich.